„Betreutes Fahren“

FMC- Klassik Trial beim TTB am Luhering 16.05.2009
3. Hanse Classics Lauf 2009
Werner 7Haar konnte sein Sektionär-Talent dankenswerter weise wieder einmal im Gelände des Bendestorfer Trialclubs unter Beweis stellen. 16 Sektionen zwei Mal bei bestem Sonnenwetter wurden den fast 60 Startern geboten. Das relativ große Starterfeld kam im wesentlichen durch Familie 7Haar selbst zustande. Allein 5 Startern nannten aus seiner Familie und fürs nächste Jahr wurden noch mehr angekündigt. Eine Besonderheit stellte die Kinderspur  dar, die da eben kinderleicht gesteckt auch von 3 erwachsenen Anfängern genutzt wurde. Die „ Kindergruppe“ wurde netterweise von einem Vater betreut.
Am anderen Ende der Leistungsskala eine kleine Gruppe Twinshockfahrer, denen schwer nicht schwer genug ist. Bei diesen Fahrern der hammerharten Spur auch dabei BSA Unit Fahrer Rainer Frauen, der aber wohl keine Zeit hatte, diese Gruppe zu betreuen. Als deren bester Fahrer kristallisierte sich am Schluß Jens Lawinczak heraus.
Vermutlich erheblich mehr Betreuungsarbeit leistete „Bultaco-Opa“ Henning Sievers, der wohl Klaus Meyer, der nicht „ Ossa-Opa“ genannt werden möchte, des Öfteren in den Sektionen den Weg wies. Bultaco in der leichten Spur mit hervorragenden Ergebnissen. Bert Vollenscheer mit der schönsten Bultaco ( frühe 350er mit Einrohrrahmen) vor Jens Meyer mit der modernsten Bultaco (die weiße 6-Gang) und Ronald Schneider ohne Bultaco mit Fantic. Aufgrund der angenehm moderaten Sektionen waren die Strafpunkte der 3 ersten wie ihre Platzierungen, also 1, 2 und 3 Punkte. Andreas Mischel bestätigt seine gute Form mit Platz 4.Wurden nur so wenige Fehler gemacht? Nein, die Strafpunktekonten waren breit gefächert von 1-79 Punkte.
In der schweren Spur Jörg Demmler vor Ralf Nommensen, der diesmal seine Montesa in den Sonnenschein brachte, und dritter Frank Fromme.
Die Gruppe der Pre 65 Fahrer der schweren Spur wurde vom Sektionär und Veranstalter Werner 7Haar höchstpersönlich betreut. Werner hielt sich vornehm zurück und punktete 68 Mal. Jürgen Baumann konnte aus Werners Betreuung optimalen Nutzen ziehen und wurde Bester vor Günter Stegmann und Gerd Cernanshas, der sich wohl langsam an die BSA gewöhnt.
Die Genußtrialer aus dem Pre 65 Bereich, also die Fahrer der leichten Spur sahen wieder einmal Andy Weber vorn und wieder einmal versaute die Technik Manny Westermann sich vor dem MV Fahrer zu platzieren. Im letzten Viertel mutierte die Zündi über eine Zündschlapp zur Zündüberhauptnixmehr. Die letzten Sektionen konnte Manny immerhin auf einem Leihmoped der gleichen Marke fahren, welche netterweise Björn Nommensen zur Verfügung stellte.
Doch zurück zum Thema „Betreutes Fahren“. Beim Gruppentrial findet eigentlich fast immer eine Betreuung statt: die Fahrer weisen sich vorher auf Problemstellen hin, geben sich Tipps und meist profitieren die Neulinge von den Altmeistern. Die guten Fahrer ergreifen meist auch die Initiative bei der Erstbefahrung einer Sektion und zeigen so, wie es geht. Gruppentrial ist neben Wettbewerb auch Triallehrgang mit gegenseitiger Betreuung.
Die beiden nächsten Hanse Classic Trials werden nicht als Gruppentrials ausgerichtet, doch auch wenn es extra Punktrichter gibt, brauchen die Fahrer nicht gleich zu Einzelkämpfern werden. Es gilt auch da, die Sektion als Gegner zu sehen und nicht den Fahrerkollegen.
Hans Reiter lädt in den Röntorfer Steinbruch am 13. + 14. Juni. Zum Glück hat er bereits Erfahrung im Ausrichten einer rundum gelungenen Veranstaltung, so wie es Werner 7Haar in Ashausen wieder einmal geschafft hat. Danke auch an Familie Meins, die fürs Catering in der mobilen „Twinshockkantine“ sorgte.

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P.S. Wir bitten um wohlwollende Beachtung unserer Rubrik Trialmarkt. Danke!

© by Marit Menninga