Spurenvielfalt

17. Fun Trial in Grauen am 27.06.2009

6. Hanse Classics Lauf 2009

Wilfried John und Werner Corßen steckten 15 abwechslungsreiche Sektionen mit je 2 Spuren, wie es im Hanse Classics nicht Bedingung , aber schon Tradition ist. Rosa Pfeile kennzeichneten die leichte Spur, also die Spur für Kinder, Landschaftsgenießer, Moped mal wieder Ausführer, Invaliden, Betreuungsbedürftige, Senioren, Warmduscher, Auf- und Abgeklärte und so weiter. Also wie fast immer eine Spur, die wenige Punkte forderte. Höher der Anspruch in der gelben schweren Spur, bei der die schönen Hänge des Grauener Geländes mehr genutzt wurden. Die Sektionäre hatten sich auf trockene Bedingungen verlassen und wurden belohnt, es blieb so. Unter den 40 Startern fiel besonders die Leistung von Hans Reiter mit seiner CZ 250 auf. Nach seiner großen Rolle als Veranstalter in Leopoldshöhe konnte er jetzt „nur“ als Fahrer völlig unbeschwert den Sektionen begegnen. Er ließ sich von der schweren Spur 8 Fehlerpunkte abringen. Auch der beste Twinshockfahrer Uli Rührup konnte dieses Traumergebnis lediglich um 2 Punkte unterbieten. Die ersten 4 Plätze der Klasse Twinshock leichte Spur mussten unter den 4 „Nullen“ nach Fahreralter vergeben werden und da lag Klaus Meyer vorn. Angeblich hatte auch hier wieder Betreuer Henning Sievers einen großen Anteil an der guten Leistung . Auch Veranstalter Wilfried John wurde von seinen Gruppenmitgliedern zu besten Leistungen gebracht, allerdings in der schweren Spur. Seine fast fehlerfreie zweite Runde ließ ihn alle Mühen der Veranstaltung vergessen.
Björn Nommensen auf Zündapp wagte sich erstmals wieder in die schwere Spur. Ein oder zwei Sektionen, die ihm zu heftig erschienen, ließ er aus. Bei insgesamt 15 Sektionen noch kein Drama und eine klügere und mutigere Entscheidung als sich blind zu überschätzen. Auch Ronald Schneider wagte den Schritt in die schwere Spur, den er sicher nicht bereut hat.
In der leichten Spur Pre 65 war die Entscheidung leichter, es nullte lediglich Günter Stegmann
BSA Fahrer Gerd Cernauskas bestätigte seine gute Form. So erfreulich die vielen BSA Fahrer in der schweren Spur auch sind, gibt es doch einen Wermutstropfen. Der Prämientopf vom englischen Werk wird nicht entsprechend aufgestockt und für die BSA Fahrer der leichten Spur bleibt so nichts übrig. Dazu  drängen noch neue Fahrer in die Unit Klasse, und dass vorzugsweise auf BSA Derivaten. Zur Zeit kann das Werk die Nachfrage gar nicht befriedigen. Angeblich möchte z.B. der kleine Bruder von Wolfgang Helms, Volker nach mehr als einem Jahr Pause wieder einsteigen, wenn auch sicher nicht gleich in der schweren Spur. Als Fahrer der leichten Spur kommen einem da natürlich Markenwechselgedanken. Aber vielleicht überdenkt BSA sein Förderprogramm und erkennt alle Fahrer als Werbeträger, die bisherige Breitenförderung hat jedenfalls Früchte getragen: BSA dominiert die Unit Klasse.
  Man wird sehen was die zweite Hälfte Hanse Classics so bringt. Bis zum nächsten Lauf am 22.08. in Steinfeld beim MSC Wörpetal ist erst mal Sommerpause, bis dahin alles Gute.

 


oben

 

P.S. Wir bitten um wohlwollende Beachtung unserer Rubrik Trialmarkt. Danke!

© by Marit Menninga