Klassiktrial des MSC Leopoldshöhe am 5. und 6.6.2010
7. + 8. D-Cup Lauf und 3.+4. Hanse Classics Lauf 2010
Auch in diesem Jahr bot der MSC Leopoldshöhe wieder D-Cup und Hanse Classics im Röntorfer Steinbruch. Obwohl der Austragungsort für viele D-Cupler weit im Norden und für die Hanse Classics schon recht südlich gelegen ist, kamen am Samstag fast 100 Fahrer und am Sonntag immerhin fast 70. Es hat sich also herumgesprochen, dass dies ein fast ideales Trialgelände ist. Fast ideal, weil bei langer Trockenheit hier viel Staub in der Luft liegt. Und natürlich war bestes Wetter!
Doch das Gelände allein bringt es noch nicht. Es muss auch entsprechend genutzt werden. Und dies verstehen Hans Reiter und seine Helfer hervorragend. In allen Spuren von der einfachen grünen Historikspur bis zur extremen blauen bzw. gelben plus Spur angenehm moderate Ergebnisse, in der Regel kaum über 50 Strafpunkten. Dabei die Sektionen überwiegend gut fahrbar und entsprechend dem Schwierigkeitsgrad ohne unnötige Risiken. Trotzdem gab es umgekehrt nur an einem Tag einen Fahrer, der komplett nullte: Burkhard Hamm war der einzige, der mit seiner BSA in der leichten roten Spur 3 Mal in den 10 Sektionen alles richtig machte.
Leichte Staubildung am Samstag ließ sich bei nur 10 Sektionen nicht ganz vermeiden. Doch bedeuten mehr Sektionen auch mehr Punkterichter und die wurden Sonntag morgen etwas knapp. Daher danke allen Helfern, die die 2 Tage oft in praller Sonne ausgehalten haben.
Bei den Pre 65 2 Taktern mal nicht Zündapp vorn. Die Veranstaltung wurde von tschechischen Jawas und CZ dominiert. In der Unit Klasse wie gewohnt BSA vorn. Die vorderen Pre Unit Plätze wurden von NSU Fahrern besetzt. Der Hammer bei den Twinshockern: die ersten 5 Plätze der extremen Spur wurden von Fantic Fahrern belegt. Ein großer Erfolg für das italienische Werk. Für weitere Infos möge der geneigte Leser in der Tabelle nachsehen.
Was fiel noch auf? Conny Salle startete in der roten Spur und konnte sich vom letzten Platz am Samstag dann am Sonntag schon ins Mittelfeld vorkämpfen. Manfred Westermanns Zündapp fiel wie gewohnt am Samstag wegen technischer Probleme aus, hielt dann allerdings den Sonntag nach einem Zündkerzenwechsel gut durch. So erreichte er hinter seinem Clubkameraden Werner Piepho immerhin Platz 2. Die wenigen weiteren Ausfälle waren wohl hitzebedingt.. Einige Teilnehmer aus Holland gaben diesem Lauf ein wenig internationales Flair. Zum Beispiel zeigte Gerwin Ringenier wieder seine interessante Gilera.
Der D-Cup hatte hier zwischen den Läufen bereits seine Halbzeit erreicht. Die Karawane der D-Cup Fahrer zieht weiter , um sich am 24. +25.7 in Hergenroth wieder zu treffen. Bereits am 26. Juni findet der nächste Hanse Classic Lauf statt. Wilfried John und Werner Corßen beackern die Grauener Grube und lassen Sektionen sprießen. Bis dahin alles Gute.
P.S. Wir bitten um wohlwollende Beachtung unserer Rubrik Trialmarkt. Danke!
© by Marit Menninga